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Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges erinnern sich – ein Projekt im Sommer 2009
So lautete eine Projektarbeit, die sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a im Schuljahr 2008/2009 zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin E. Hagemeister-Kapp erstellt haben.
Es handelte sich dabei um ein freiwilliges Unterrichtsprojekt, das im Zusammenhang mit dem vom Lehrplan vorgegebenen Thema „Zweiter Weltkrieg“ zu sehen ist.
Ziel war es, Geschichte „begreifbar“ zu machen. Daher sollten die Schüler mit Menschen, die diese Zeit unmittelbar erlebt hatten, Gespräche führen und nach deren Erfahrungen und Erinnerungen fragen.
Kein leichtes Unterfangen wie sich bald herausstellen sollte!
Als Gesprächspartner kamen dabei in erster Linie Verwandte bzw. Nachbarn der Jugendlichen infrage. Da dies jedoch aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht immer realisierbar war, ging eine kleine Schülergruppe durch Vermittlung und unter Leitung ihrer Geschichtslehrerin ins Alten- und Pflegeheim St. Martha in Speyer, um dort während eines ganzen Nachmittags mit einigen Bewohnern über deren Erlebnisse zu sprechen.
Dieser Nachmittag war für alle Beteiligten ausgesprochen bewegend und eindrucksvoll.
Alle Gespräche wurden schließlich schriftlich niedergelegt, mit Photos ergänzt und zu einer gebundenen Dokumentation zusammengefasst.
Kurz vor den Sommerferien fand ein erneutes Treffen in St. Martha statt.
Anwesend waren diesmal: die Bewohner, der Leiter des Sozialdienstes, ehrenamtliche Helfer des Altenheims, sechs Schüler der Klasse 10 zusammen mit ihrer Lehrerin und ein Redakteur der RHEINPFALZ.
Bei dieser Gelegenheit wurde die Dokumentation öffentlich vorgestellt und den Gesprächspartnern überreicht.
Auch in unserer Schulbücherei kann sie eingesehen werden.
Ganz besonders gefreut haben wir uns, dass sowohl die RHEINPFALZ als auch der PILGER ausführlich über das Projekt berichtet haben.
E. Hagemeister-Kapp und die beteiligten Schüler/innen
Jan W.
Uwe D.
Nora G.
Johanna W.
Johanna T.
Anke C.





