Ihr habt die Schule gerockt!
„Gigantisch“!
„Fantastisch“!
„Einmalig“!
Danke für ein wunderbares Gesamtkunstwerk.
Danke an alle, die das Musical möglich gemacht haben.
Im Namen der Schulgemeinschaft
G. Fischer
Bilder vom Musical
Eindrücke vom Premierenabend des Musicals
Mit Worten kann man es nicht beschreiben…
Von Susann Eilers
Diesen Satz habe ich während der Premiere des neuen Musicals am Nikolaus-von-Weis-Gymnasium gleich mehrmals aus dem Mund von Zuschauern gehört. Ja, man kann es kaum in Worte fassen, was ich am Freitagabend in der rappelvollen Aula des Nikis zu sehen und zu hören bekam. Und so können die nächsten Sätze auch gar nicht wiedergeben, was ich erlebt habe, vielmehr sollen sie ein Dankeschön sein – an alle, die in unzähligen Stunden diese fantastische Show ermöglicht und vollbracht haben.
Ein Dankeschön für den hohen Genuss, der mir an diesem Abend zuteilwurde: Schlagfertig, witzig und charmant zogen mich die jungen Darsteller ins Geschehen, hinein in die Schlacht, in der es darum ging, eine Welt zu retten – die Welt des Rocks und der Individualität. Kraftvolle Stimmen, harte Beats – alles selbst gespielt und gesungen, nix Playback – gingen unter die Haut und heizten die Zuschauer an. Die Hitze in der Aula passte zum Feuerwerk auf der Bühne. Alles wirkte unglaublich glaubhaft. Bösewichter und Fieslinge richtig fies, die Guten richtig gut gespielt. Musikalisch und stimmlich wurden die reinsten Leckerbissen aufgetischt. Die Kostüme waren individuell und professionell, die Deko vom Feinsten.
Schüler der Klassen fünf bis zwölf und Ehemalige, Lehrer und Eltern – auf der Bühne, an den Instrumenten, im Chor – wirkten hochprofessionell und mit Herzblut bei der Sache. Sie alle haben keine Mühe gescheut: Sogar selbst gedrehte Filme von der Fahrt auf der Harley zum Wembley Stadion in London waren zu sehen.
Hier habe ich ihn gespürt: den wachen Geist der Jugend, Sturm und Drang und die Kraft, die in unseren Kindern steckt. Nebenbei erhielt ich ein kleines Update: Von den Sprüchen der weiblichen Darsteller konnte ich sogar noch etwas lernen ;)
Ganz ehrlich, so viel Kraft und Rock auf einer Bühne habe ich in dieser Stadt noch nicht gesehen. Und ich ahne, dass das nicht nur mir so geht. „Schon vor 15 Jahren habe ich hier das Musical Joseph gesehen und festgestellt, dass es besser als das Original war, was ich zuvor in Bochum geschaut hatte“, meinte ein Zuschauer auf meine Frage, wie es ihm bisher gefallen habe. Dieser und einige weitere Originaltöne, die ich in der Pause von Gästen eingefangen habe, sind auf der nächsten Seite zu lesen.
Eine kleine Auswahl von O-Tönen der Zuschauer
- „Sehr schön gemacht. Sehr aufwendig. Schöne Kostüme. Wir sind hellauf begeistert.“
- „Musik ist klasse. Darbietung ist klasse. Arrangement ist klasse. Band ist top, auch wenn man sie nicht sieht. Profimäßig wie eigentlich jedes Musical hier am Niki, das ist das vierte, was wir sehen. Alle sind mit viel Herzblut dabei.“
- „Toll. Super. Weil jeder alles gibt. Auch die Sänger. Richtig professionell – ob Frauen, Männer, Mädels oder Jungs.“
- „Super, die Mühe hat sich gelohnt. Unser Sohn spielt mit, die Proben waren sehr aufwendig. Sehr schöne Kostüme, Schminke toll. Die Kinder sind seit 15 Uhr hier.“
- „Die machen das ganz toll. Besonders gefallen hat uns, dass sie das alles zusammen machen. Sie sind mit dem Herzen dabei. Man spürt, dass sie die Freude an der Musik verbindet.“
- „Super. Perfekt. Richtig klasse. Musik ist gut. Schauspieler gut. Gute Performance. Textsicher, tonsicher. Respekt auf der ganzen Linie!“
- „Geile Band. Das ist richtig klasse.“
- „Super. Sensationell, was diese kleine Schule auf die Beine stellt. Sehr gute Schauspieler, die das Publikum mitreißen.“
- „Super. Die Idee finden wir toll, die Musik – das ist unsere Zeit, man erkennt alles wieder. Vor allem die Kostüme sind klasse, ich hätte nicht gedacht, dass man hier so viele verschiedene Kostüme zeigen kann. Die Masken sehen immer unterschiedlich aus. Wahnsinn, wie das dargestellt wurde.“
- „Super, gerade weil man aus der Zeit kommt. Wir kennen alle Lieder. Schon vor 15 Jahren habe ich hier das Musical Joseph gesehen und festgestellt, dass es besser als das Original war, was ich zuvor in Bochum geschaut hatte.“
- „Ich war mal hier Schülerin, und ich hätte mir gewünscht, dass wir damals vor 25 Jahren so mutige Stoffe so hätten umsetzen können.“
- „Wir sind überwältigt. Der Meat Loaf ist gut gelungen. Es ist beeindruckend, die Riesenschar von Kindern unter einen Hut zu kriegen. Ist der Meister am Keyboard ein Lehrer?“ – (Antwort: „Ja, ist er. Herr Denzinger, Musiklehrer.“) Darauf die Zuschauerin: „Wie schön er da von oben aus dirigiert. Belüftungstechnisch ist der Raum aber eine Katastrophe. Wäre schön, wenn man ein Fenster öffnen könnte.“
- „Das kann man kaum in Worte fassen. Fantastisch, gigantisch, phänomenal! Die Sänger sind traumhaft. Technik perfekt. Es geht schon sehr ins Profihafte.“
- „Wunderbar, ich bin begeistert. Weil ich die Schüler aus dem Unterricht kenne und viele hier Begabungen zeigen, die ich im normalen Unterricht nicht erwartet hätte.“
„Schools will rock you“
Die Musical-AG des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums Speyer brachte am 17./ 18./ 19. und 20. Juni 2011 eine neue Produktion auf die Bühne . Die Musical-AG nahm am internationalen Projekt „Schools will rock you“ teil. Ziel des Projektes ist es, dass Schulen die Möglichkeit bekommen, ein international bekanntes und aktuelles Rockmusical zu produzieren. Die Mitglieder der weltbekannten Band „Queen“ haben dieses Projekt ins Leben gerufen und bieten über eine speziell dafür eingerichtete Agentur umfassende Unterstützung der beteiligten Schulen an.
Unsere Musical-AG produzierte das Musical mit dem aus den letzten Jahren gewohnt hohen technischen Standard und etwa 100 Beteiligten. Gesang und Musik wurden live dargeboten. Besonderes Augenmerk galt ebenfalls der Choreographie.
Externer Link: Schools will rock you
Zur Handlung
Wir befinden uns im Jahr 2048. Der Name der Erde wurde in „Planet Ebay“ geändert, da die kommerzielle Gleichheit diese Welt regiert. Überall auf dem Planeten schauen die Leute die gleichen Filme, hören die gleiche Computer-generierte Musik, tragen die gleichen Kleider und haben die gleichen Gedanken und Ansichten. Musikinstrumente sowie Komponisten sind verboten und Rockmusik ist gänzlich unbekannt. Alles wird von dem internationalen Mega-Konzern „Globalsoft“ regiert, dem die Killer Queen und ihr Kommandant der Geheimpolizei, Khashoggi, vorsitzen.
Alle, die es wagen, sich gegen die von Globalsoft aufgezwungene Uniformität zu stellen, werden entführt und erhalten eine Gehirnwäsche, die sie dem System unterwirft. Jedoch kämpft eine kleine Gruppe von „Bohemians“ für den freien Austausch von Gedanken, Mode und vor allem für „Live-Music“. Auf der „Suche nach dem Heiligen Gral“ soll durch den Außenseiter Galileo Figaro die Freiheit wieder hergestellt werden. Zusammen mit seiner Angebeteten, die von Galileo Scaramouche genannt wird, schließt er sich den Bohemians an, um den „Gral“ zu finden und Globalsoft zu stürzen.





























