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Studienfahrt – Skiwoche in Gaschurn vom 29.01. – 05.02.2005

Stube
Einkehr
verschneiter Wald

Unterkunft: Selbstversorgerhaus

Schwerpunkte:

  • Tägliches Skifahren – Erlernen verschiedener Techniken – angepasstes Fahren etc.
  • Gemeinsames Miteinander durch Planung, Organisation und Durchführung bei Verpflegung und Abendgestaltung.

Nach einer langen, aber angenehmen Busfahrt kamen wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit in Gaschurn an. Das letzte Stück zum Haus mussten wir bei eisiger Kälte zu Fuß zurücklegen. Wir fanden ein Bauernhaus vor, das uns sofort heimisch fühlen ließ. Es war zwar einfach – wir hatten nur Etagenbäder – aber die Zimmer waren, durch die Gestaltung mit viel Holz, einfach schön und die Stube mit Kachelofen urgemütlich. Sie sollte unser Hauptaufenthaltsort an den Abenden sein. Die Küche war groß und hatte alles, was man braucht.


Der Tag fing morgens um 8.00 Uhr an. Zunächst stärkten wir uns an unserem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das der Küchendienst schon früh vorbereitet hatte.
Um 9.00 Uhr ging es aus dem Haus, abends gegen 17.00 Uhr kamen wir erschöpft, aber zufrieden von den Pisten zurück.

Das Skigebiet war weitläufig mit schönen und langen Abfahrten; es umfasste mehr als 100 Pistenkilometer. Wir sind sehr viel Ski gefahren und haben auch einiges dazu gelernt. Am ersten und am letzten Tag hatten wir herrliches Wetter. An den restlichen 4 Tagen genossen wir hervorragende Schneeverhältnisse und eine beeindruckende Winterlandschaft (an diesen Tagen schneite es fast durchweg).

Abends musste der Abenddienst das Essen vorbereiten. In der Küche wurde dann schwer geschuftet, ist es doch nicht ganz so einfach, 22 hungrige Mäuler zu stopfen. Ob Pizza, Tacco, Gulasch oder Tortellini, auch ohne Koch haben wir meist ein gutes Essen gezaubert. Durch gegenseitige Hilfe und Einfallsreichtum wurde die fehlende Routine locker ausgeglichen.

An den Abenden saßen wir meist in der oben erwähnten Stube, wobei die Plätze direkt am Ofen sehr begehrt waren. Den Weg ins Bett fand man meist spät in der Nacht.

Weitere Highlights waren unser Glühweinabend, den wir in einer tollen Atmosphäre bei Schneefall im Freien verbrachten, das Rodeln auf der über 5 km langen Rodelbahn und der Nachtspaziergang zum „Heuboden“ nach Gaschurn.

Insgesamt war diese Fahrt einfach toll. Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft untereinander waren sehr gut. Jeder kann stolz auf sich selbst sein, denn nur durch das gemeinsame Miteinander war so ein reibungsloser Verlauf der Fahrt möglich.