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Die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt für uns Christen die vierzigtägige Bußzeit zur Vorbereitung auf die Osterfeier.
Der Aschermittwoch eröffnet die siebenwöchige Fastenzeit (österliche Bußzeit / Passionszeit) und beschließt zugleich die Fastnachtszeit.
Die Fastenzeit endet in der Osternacht, dem Vorabend des Ostersonntags.
Das in der Katholischen Kirche ausgeteilte Aschenkreuz soll an die Vergänglichkeit menschlichen Lebens erinnern und zugleich an die christliche Hoffnung über den Tod hinaus.
In der Katholischen Kirche gilt der Aschermittwoch wie auch der Karfreitag als verbindlicher Fasttag, an dem möglichst nur eine Hauptmahlzeit und eine kleine Stärkung sowie der Verzicht auf Fleisch vorgesehen sind. Die bewusste Einschränkung soll v. a. eine Schulung des Geistes bewirken.
Die Fastenzeit ist eine Zeit der Buße und Umkehr. Die Formen des Verzichts sind vielfältig und ermöglichen es, die Fastenzeit individuell zu gestalten, z.B. der Verzicht auf bestimmte Genussmittel (Süßigkeiten o. ä.) oder das Überdenken und die Veränderung alltäglicher Gewohnheiten etc…
Seit 1983 gibt es die Fastenaktion der Evangelischen Kirchen „7 Wochen Ohne“, deren Ziel die bewusste Gestaltung der Passionszeit ist. Die Aktion folgt der Einsicht „Weniger ist Mehr“ und stellt heraus „7 Wochen Ohne sind 7 Wochen Mit“ – denn wo Verzicht ist, ist auch Platz für Neues.